“Auf das Meer gucken und ein Buch lesen”/ “Gledati na more i čitati knjigu”
2. August 2011 von Djordje Tomic
Alle Interviews im Überblick / Pregled svih intervjua
Interview mit Nada / Intervju sa Nadom
1. Warum hast Du diesen Ort für das Interview ausgewählt?
Warum ich diesen Ort ausgesucht habe? Weil ich hier fast jeden Tag bin, weil ich die Musik mag und die Menschen jung sind, zumindest sehen sie wie Alternative aus, was sie im Kopf haben, weiß ich nicht, aber so scheint es mir. Und was mich an diesem Ort gestört hat ist, dass ich neulich gesehen habe, vor ungefähr einem Monat, da drinnen, unten: da gab es so ein Treffen des Rotary Clubs. Was mich sehr gewundert hat, ich konnte das nicht verbinden… diese beiden Sachen. Aber ich fühle mich einfach schön. Und es ist nicht heiß. (Der Fluss) Vrbas ist in der Nähe. Und immer, auch jetzt, gibt es eine Brise. Ich fühle mich schön. Fühle mich angenehm. Es ist nicht voll. Die Tische sind nicht nur 30 cm voneinander entfernt, so dass alle hören, was der andere erzählt. Also…schön.
1. Zašto si izabrala ovo mesto za intervju?
Zašto sam izabrala ovo mjesto? Zato što sam tu skoro svaki dan, zato što mi se sviđa muzika i ljudi su mladi, bar izgledaju kao alternativci, ne znam šta im je u glavama, ali mi se tako čine. A ono što mi je zasmetalo kod ovog mjesta je što sam vidjela nedavno, prije nekih mijesec dana, tu dole unutra: bio je neki miting Rotary kluba. Što mi je bilo jako čudno, nisam mogla da povežem to… te dvije stvari. Ali jednostavno, osjećam se lijepo. I nije vruće. Vrbas nam je blizu. I stalno, evo i sada, je vjetrić. Osjećam se lijepo. Prijatno mi je. Nema gužve. Nisu dva stola na trideset santimetara, da svi čuju šta onaj drugi priča. Tako… lijepo.
2. Erzähl uns doch von Dir: Wie würdest Du Dich jemandem vorstellen, der Dich gar nicht kennt?
Na, weißt du was, ehrlich, ich sag dir, wie ich funktioniere: Ich habe mich nie bemüht, mich den Menschen vorzustellen. Ich mag es, dass mich die Menschen, und ich sie, kennenlerne – denn ich gehöre nicht zu den Menschen, die es mögen, übertrieben viel über sich zu erzählen – denn erzählen können wir alle. Und ich gehöre zu denjenigen Menschen, die lieber, ich drück es mal so aus, arbeiten. Aber sagen wir, dass ich eine aufrichtige Person bin, die sehr viel Wert auf Emotionen legt, auf ehrliche Emotionen, und das verlange ich von den Menschen, und das ist heute sehr schwer zu finden, so etwas zurück zu bekommen und ich meine, dass ich wirklich so, wie unsere Leute sagen würden, ein „drugarčina“ („Kumpel“) bin. Ich bin gerne mit Menschen befreundet, bin gerne mit verschiedenen Menschen befreundet, ich mag es zu kommunizieren, ich mag es zu wissen, was überall passiert, bei jedem… so dass ich im Grunde nicht weiß, wie ich mich selbst beschreiben würde. Ich bin beharrlich. Und die Menschen bedeuten mir sehr viel. Freunde bedeuten mir sehr viel. Die Familie bedeutet mir sehr viel. Diese Unterstützung, die du nur von solchen Menschen, von Freunden und der Familie bekommen kannst, das bedeutet mir viel. Und alles andere, da bin ich sehr anpassungsfähig. Ich kann mich allen Situationen anpassen, so dass… bin sehr realistisch. In letzter Zeit. Früher war ich eine wahre Utopistin. Idealistin, Utopistin. Aber das hat sich geändert, so dass ich heute recht realistisch bin, aber ich bewahre einen Teil von mir, diesen, ja, aufrichtigen Teil. Das ist es ungefähr.
2. Ispričaj nam nešto o sebi: Kako bi se predstavila nekome, ko te ne poznaje?
Pa znaš šta, evo iskreno, ja ću ti reći kako ja funkcionišem: Ja se nikad nisam trudila da predstavljam sebe ljudima. Ja volim da mene ljudi, i ja njih, upoznam – jer nisam od onih ljudi koji vole pretjerano puno da pričaju o sebi – jer da pričamo možemo svi. A ja sam od onih ljudi koji vole da, ajde da se izrazim tako, da rade. Ali recimo da sam iskrena osoba, koja puno polaže na emocije, iskrene emocije, i to tražim od ljudi, a to je jako teško danas pronaći, da se dobije tako nešto zauzvrat i mislim da sam baš, što bi naši ljudi rekli, drugarčina. Volim da se družim s ljudima, volim da se družim s različitim ljudima, da komuniciram, volim da znam šta se dešava svuda, kod svakoga… tako da u principu, ne znam kako bih opisala sebe. Uporna sam. I ljudi mi jako puno znače. Prijatelji mi jako puno znače. Porodica mi jako puno znači. Ta podrška koju možeš samo od takvih ljudi, iskreno, od prijatelja i porodice možeš dobiti, to mi znači. A ovo ostalo, prilagodljiva sam jako. Mogu da se prilagodim svim situacijama, tako da… dosta realna. U zadnje vrijeme. Prije sam bila utopista pravi. Idealista, utopista. Ali to se promijenilo, tako da danas sam prilično realna, ali čuvam dio sebe, taj, ovaj, iskreni dio sebe. To je otprilike to.
3. Könntest Du uns über einige Deiner Erinnerungen an die Kindheit erzählen?
Über meine Kindheit? Oh je, meine Kindheit… Ich hatte eine schöne Kindheit. Ich erinnere mich, dass mein Papa oft nicht da war, dass Mama immer da war, dass ich von ihr viel Prügel bekommen hatte. Ja. Aber ich war … uff… ein sehr schwieriges Kind, schwer zu bewältigen, zu kontrollieren, da ich damals, heute auch nicht, vor gar nichts Angst hatte… ich liebe das Risiko. Ich erinnere mich… ich erinnere mich, als Papa einen neuen „Jugo 45“ (Lachen) gekauft hat. Daran erinnere ich mich. Ich erinnere mich an meine Oma, meine verstorbene Oma. Sie liebte ich wirklich sehr. Das sind so manche schöne Sachen, irgendwie, die sich eingeprägt haben, die ich mit meiner Kindheit verbinde. Ich erinnere mich, dass wir drei bis vier Monate lang jeden Tag am Meer verbracht haben und dass es für mich eine große Enttäuschung war, als einmal, wir sollten ans Meer fahren, der Jugo kaputt gegangen ist. Aber Papa war hartnäckig und hat zweieinhalb Stunden lang den Jugo repariert und wir sind doch ans Meer gefahren. Wir haben nur eine Stunde am Strand verbracht, aber das macht nichts, wir sind ans Meer gefahren.
Mit meiner Schwester hatte ich viel Zeit verbracht, obwohl wir bis heute aus zwei vollkommen unterschiedlichen Welten kommen. Wir haben die Nachbarn veralbert, verschiedene Streiche, also, das war eine Katastrophe. Jedenfalls sehr spannend. Ja, wir haben von den Nachbarn, oh je… Obst geklaut. Trauben, Hagebutten, Feigen. Alles Mögliche. (F.M.: Und habt ihr auch dafür Prügel bekommen?) Haben wir nicht, dafür nicht. Meine Schwester erzählt immer: wenn wir etwas verwirklichen sollten, um ein Ziel zu erreichen, bin immer ich hingegangen. Denn ich war ein irrsinnig anstrengendes Kind, das fünf tausend Mal wiederholen konnte: „darf ich, darf ich, darf ich?“, „erlauben Sie es uns, erlauben Sie es uns, erlauben Sie es uns?“, und dann wieder von vorne, so lange, bis wir das bekommen haben, was wir wollten.
Ich erinnere mich, dass meine Eltern ein Haus gebaut hatten, davor lebten wir zur Untermiete, und wir in unser neues Haus umgezogen sind, wo nur ein Raum und das Badezimmer in Stand gesetzt waren. Und das war kurz, vielleicht zehn Tage vor meinem ersten Schultag. Das war für mich so, na ja… ich hatte mich schnell angepasst, aber das war für mich keine besonders schöne Erfahrung. Denn man musste in den Stunden sitzen, zuhören… (Lachen)… der Lehrer war alles. Was der Lehrer sagte, das war´s. Ich erinnere mich, dass ich am Wettbewerb „Entlang der Pfade Titos Revolution“ teilgenommen habe (Lachen)… ja. Und dann hat mich mein Lehrer von verschiedensten Aktivitäten befreit, damit ich mich für diesen Wettbewerb vorbereite, damit ich mich im besten Licht präsentiere, ja.
Hmm, woran erinnere ich mich noch? Das sind so diese prägenden, ja… Leider wurde das irgendwann im elften, zwölften Lebensjahr durch den Krieg unterbrochen. Danach erinnere ich mich auch nicht wirklich an allzu viele Sachen.
3. Možes li nam ispričati neka svoja sećanja na detinjstvo?
O mom djetinjstvu? Joj, moje djetinjstvo… Imala sam lijepo djetinjstvo. Sjećam se da mi je tata bio puno odsutan, da je mama bila uvijek tu, da sam od nje dobijala jako puno batina. Da. Ali sam bila… uf… mnogo teško dijete, za savladati, za kontrolisati, pošto se nisam, i dan danas se ničega ne bojim, volim da rizikujem. Sjećam se… sjećam se kad je tata kupio novog “juga 45” (smeh). Tog se sjećam. Sjećam se svoje bake, pokojne. Nju sam baš voljela. To su neke lijepe stvari, nekako, što su mi ostale upečatljive, koje vezujem za djetinjstvo.
Sjećam se da smo tri-četiri mjeseca ljeti provodili svaki dan na moru i da mi je veliko razočaranje bilo kada smo jednom, trebali smo da pođemo na more, i jugo se pokvario. Ali tata je bio uporan i on je popravljao juga dva i po sata i mi smo ipak otišli na more. Proveli smo samo sat vremena na plaži, ali nema veze, mi smo otišli na more.
Sa svojom sestrom sam provodila jako puno vremena, iako smo dva različita svijeta i dan danas. Komšije smo zezali, smicalice raznorazne, znači to je bilo katastrofa. Uzbudljivo u svakom slučaju. Da, krali smo komšijama, jao… voće. Grožđe, šipci, smokve. Sve živo. (F.M.: I dobili ste batine i za to?) Nismo, za to nismo. Moja sestra uvijek priča: Kad je trebalo nešto da mi ostvarimo, da dođemo do nekog cilja, tu sam uvijek išla ja. Jer sam ja bila nenormalno dosadno djete, koje je moglo da ponovi pet hiljada puta „je l‘ mogu, je l‘ mogu, je l‘ mogu?“, „‘oćete nam dopustiti, ‘oćete nam dopustiti, ‘oćete nam dopustiti?“, tako sve ukrug, dok mi ne bi dobili to što smo htjeli.
Sjećam se da su moji roditelji pravili kuću, prije toga smo živjeli kao podstanari, da smo preselili u svoju novu kuću, gdje je bila osposobljena samo jedna prostorija i kupatilo. I to je bilo malo, pa možda deset dana prije moj prvi dan škole. To mi je bilo onako… prilagodila sam se brzo, ali nije mi bilo baš nešto pretjerano lepo iskustvo. Zato što je sve bilo, moralo je da se sjedi na časovima, da se sluša… (smeh)… učitelj je bio sve. Šta učitelj kaže, to je to. Sjećam se sam išla na takmičenje „Titovim stazama revolucije“ (smeh)… da. I onda je moj učitelj mene oslobađao raznoraznih aktivnosti da bih se ja pripremila za to takmičenje, da se pokažem u najboljem svjetlu, da.
Ovaj, čega se još sjećam? Te neke upečatljive, eto… Nažalost je prekinuto negdje u jedanaestoj, dvanaestoj godini ratom. Poslije toga se I ne sjećam pretjerano puno stvari.
4. Was waren die einschneidensten Erlebnisse in Deinem Leben?
Ein einschneidendes Erlebnis in meinem Leben? Für mich sind die einschneidenden Erlebnisse in meinem Leben alle Erlebnisse, als ich begriffen habe, dass die Sachen nicht gerade so funktionieren, wie ich denke, dass sie funktionieren. Solche Erkenntnisse. In der Regel sind das natürlich irgendwelche hässlichen Situationen, denn aus schlechten Dingen lernt man um Einiges mehr als aus den guten.
Einschneidende Situationen in meinem Leben? Na, sagen wir mal, dieser Schulbeginn. Da habe ich begriffen, dass sich die Sachen drastisch ändern, dass es nicht mehr geht, zum Beispiel, so, ich geh einfach raus um acht Uhr morgens und komme um acht Uhr abends zurück, mit Pausen für die Mahlzeiten. Dass das aufgehört hat, dass… jetzt würden die Sachen sehr viel anders funktionieren.
In der Mittelschule wohnten wir in „ethnisch sauberen Gebieten“, wo die Religion einen sehr großen Einfluss auf uns hatte. Und wir waren buchstäblich isoliert, denn wir hatten keinen Kontakt zu einer anderen Stadt, geschweige denn zu einem anderen Land oder zu sonst etwas. Aber ich bin stolz, weil ich alleine begriffen habe, dass dies, zumindest in meiner Stadt, in einem Moment zu einem Mittel zur Manipulation junger Menschen wurde. Dass sie versucht hatten, uns in diesem Alter, im Teenager-Alter, wenn wir alle halbwegs verrückt sind, so in etwa, uns auf eine Richtung einzuschwören, mit der ich mich nicht identifizieren konnte, und in all dem habe ich, na ja, ein wenig… nein, nicht wenig, ordentlich viel Lügen, ordentlich Lügen und Heuchelei erkannt.
Die wichtigste… na ja, sagen wir mal Person, die mein Leben von Grund auf verändert hat, war S.. Mein Freund S.. Den ich im Jahr 2000 vor der Fakultät kennengelernt habe, wo er alle meine Vorurteile zerstört hat, die jahrelang aufgebaut wurden… von der Gesellschaft, in der wir leben, na, auch von dieser Religion, von den Politikern, den Medien, als ich begriffen habe, dass wir alle Menschen sind, dass wir gleich sind. Das ist, sagen wir, die aller, aller, ich sag mal… die bedeutendste, einschneidendste Situation in meinem Leben war er. Und ich danke ihm dafür. Heute bin ich, ja, das bin ich wirklich, ein besserer Mensch, dank ihm.
Und danach gab es verschiedenste Situationen. Sowohl Kleinigkeiten als auch… was weiß ich… als meine Schwester ein Kind bekam, als… Das sind so Sachen, die dich verändern, die Ansichten über das Leben ändern, die deine Denkweise verändern. Das sind solche neuen Emotionen, das sind so… Jeden Tag gibt es eine einschneidende Situation, das ist sicher. Wer offen ist, wer bereit ist, vom Leben zu lernen, denn schließlich ist das Leben doch die beste und größte Schule, das haben uns auch die Eltern immer gesagt, so dass… da gibt es viele. Das sind so einige von den bedeutendsten, sagen wir mal.
4. Koji su bili prelomni događaji u tvom životu?
Prelomni događaj u mom životu? Meni su prelomni događaji u mom životu svi događaji kad sam ja shvatala da stvari ne funkcionišu baš onako kako ja mislim da funkcionišu. Ta neka saznanja. Obično su to, naravno, neke ružne situacije, jer iz loših stvari se dosta više nauči nego iz dobrih. Prelomne situacije u mom životu? Pa recimo taj polazak u školu. Tad sam shvatila da se stvari drastično mijenjaju, da nema, ono, idem van u osam ujutru i dolazim u osam uveče, sa prekidima za obroke. Da je to prestalo, da… sad će stvari mnogo drugačije da funkcionišu.
U srednjoj školi smo bili u „etnički čistim sredinama“, gdje je religija imala jako veliki uticaj na nas. I bili smo izolovani bukvalno, jer nismo imali doticaja sa drugim gradom, a ne nekom drugom zemljom ili bilo čime. Ali sam ponosna, zato što sam sama shvatila da je to, bar u mom gradu, u jednom trenutku postalo sredstvo za manipulaciju mladim ljudima. Gdje su oni pokušavali da nas u godinama, tinejdžerskim godinama, kad smo svi napola ludi, otprilike, da nas usmjeravaju ka nekim putevima s kojima ja nisam mogla da se identifikujem I u svemu tome sam prepoznala onako malo… ne malo, dosta laži, dosta laži i licemjerja.
Naj…, ajd da kažem, osoba, koja je moj život preokrenula je S.. Moj dečko S.. Kog sam ja upoznala 2000. godine ispred fakulteta, gdje je porušio sve moje predrasude koje su godinama gradili… društvo u kome živimo, pa i ta religija, političari, mediji, gdje sam ja shvatila da smo mi svi ljudi, da smo jednaki. To je recimo, naj, naj, ajd da kažem… Najznačajnija, prelomna situacija u mom životu je bio on. I hvala mu na tome. Danas sam, pa jesam, bolji čovek danas, zahvaljujući njemu.
A poslije toga je bilo raznoraznih situacija. I sitnica, i… šta znam… Kad je moja sestra dobila dijete, kad je… To su stvari koje te mijenjaju, koje mijenjaju poglede na život, koje ti mijenjaju razmišljanje. To su neke nove emocije, to su neke… Svaki dan ima jedna prelomna situacija, to je sigurno. Ko god je otvoren, ko god je spreman da uči od života, jer ipak je život najbolja i najveća škola, to su nam i roditelji uvijek govorili, tako da… ima ih puno. To su neke najznačajnije, recimo.
5. Wo stehst Du heute? Was sind die wichtigsten Sachen, die Dich zurzeit beschäftigen?
Die wichtigsten Sachen, die mich interessieren? Die wichtigsten Sachen sind für mich derzeit meine Familie, beginnen wir mal mit den Menschen, meine Familie, meine Schwester und ihre beiden Kinder, definitiv… mein Freund, von dem ich jeden Tag viele Dinge lerne (Lachen)… und er von mir, davon bin ich überzeugt. (F.M.: Selbst nach zehn Jahren?) Ja, nach zehn Jahren, jeden Tag lernen wir etwas Neues über den Anderen und gemeinsam lernen wir über das Leben, die Welt, die Menschen, über alles.
5. Gde stojiš danas? Koje su najbitnije stvari koje te trenutno zanimaju?
Najbitnije stvari koje me zanimaju? Najbitnije stvari meni trenutno su moja porodica, počećemo, ajde, od ljudi, moja porodica, moja sestra i njeno dvoje dece, definitivno… moj dečko, od koga svaki dan jako puno stvari naučim (smeh)… i on od mene, uvjerena sam. (F.M.: I poslije deset godina?) Da, poslije deset godina, svaki dan nešto novo naučimo jedno o drugom i zajedno učimo o životu, o svijetu, o ljudima, o svemu.
6. Wie sieht Dein Alltag aus – Arbeit, Freunde, etc.?
Mein Alltag… Tja, leider vergeht der Großteil meines Alltags bei der Arbeit. Leider. Ich meine… man lernt so Einiges aus diesen alltäglichen Situationen. Es gibt ja unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Situationen, und wenn ich mit der Arbeit fertig bin, dann suche ich immer, in 99 Prozent aller Fälle, nach einem Weg, um mich zu entspannen, um zu jenem Maß zu kommen, um mich nicht irgendwo zu verirren in dieser Welt des Wahnsinns und Chaos, die bei uns herrscht. Spazieren zu gehen, meistens ist mir nach Spaziergängen, danach, mit guten Freunden etwas trinken zu gehen und das wir gute Gespräche führen. Das ist etwas, was mir hilft, alles, was jeden Tag passiert, zu überwinden. Aber meistens ist das Arbeit. Arbeit. Ich gebe mir Mühe zu vermeiden… niemals… hmm… niemals… in neunzig Prozent der Situationen und der Zeit gebe ich mir Mühe, nicht über Probleme nachzudenken. Denn es gibt sehr viele Probleme, für die es im Moment, aus meiner Perspektive, auch nicht gerade eine glückliche Lösung gibt. Deshalb vermeide ich sie. Ich sehe zu, mich zu entspannen, ein Buch zu lesen, einen guten Film zu sehen, gute Musik zu hören, dass wir zum Vrbas gehen, gutes Grillfleisch essen, ein Bier trinken und das ist es auch ungefähr.
6. Kako izgleda tvoj svakodnevni život – na primer posao, prijatelji?
Moj svakodnevni život. Pa evo, nažalost, većina mog svakodnevnog života meni prođe na poslu. Nažalost. Mislim… dosta se nauči iz tih svakodnevnih situacija. Ljudi ima raznoraznih, situacija raznoraznih, a kad završim s poslom, uvijek, 99 posto slučajeva tražim neki način da se opustim, da se relaksiram, da dođem do one prave mene, da ne bih se negdje izgubila u ovom svijetu ludila i haosa koje kod nas vlada. Da prošetam, većinom sam da prošetam, da sjednem da popijem piće sa dobrim prijateljima i da vodimo kvalitetne razgovore. To je nešto što mi pomaže da prebrodim sve ovo što se dešava svaki dan. Ali većinom je to posao. Posao. Trudim se da izbjegavam… nikad… hmm… nikad… devedeset posto situacija i vremena se trudim da ne razmišljam o problemima. Zato što ima jako puno problema koji sad trenutno iz
ove moje perspektive i nemaju baš neko sretno rješenje. Tako da ih izbjegavam. Trudim se da se opustim, da pročitam neku knjigu, da pogledam dobar film, da slušam dobru muziku, da odemo kraj Vrbasa, da pojedemo dobar roštilj, da popijemo pivo i to je otprilike to.
7. Wie geht’s bei Dir weiter? Könntest Du uns über Deine Pläne erzählen?
Pläne? Ich sehe zu, keine Pläne zu machen. Denn aus meiner Perspektive… ist es einigermaßen unmöglich, etwas zu planen, denn im Grunde, im Moment, hier, so wie ich die Sachen sehe, weiß ich heute nicht, was mir morgen passieren wird. Einst habe ich mir Pläne gemacht, d.h. wir haben uns Pläne gemacht, und das wurde zu einer großen Belastung für uns, denn… Wir setzen uns etwas zum Ziel und… wenn du dich blind an ein Ziel hältst – ich meine uns, mich – kann das sehr frustrierend sein, weil es sehr oft unmöglich ist, dieses Ziel zu erreichen, sehr oft. Deshalb sehen wir zu, dass wir improvisieren. Tag für Tag improvisieren wir, morgen sehen wir, was wir morgen machen. Gerade vorhin haben wir telefoniert – S. und ich –, da ich in einer etwas komischen Stimmung bin, und da fragt er mich, „was machst du?“. Da sag ich, „ich denke über das Leben nach“. Ohje… (Lachen) „denk nicht über das Leben nach. Komm schon, wir fahren jetzt, jetzt denk doch über unsere Reise nach“ – da wir eine Reise in die USA machen – „über das Leben werden wir nachdenken, wenn wir aus Amerika zurück kommen“ (Lachen). Das hat er mir gesagt. Also ich denke, dass… na ja, das ist… das ist so, ein ganz gutes Bild davon, wie wir über die Zukunft nachdenken. Natürlich haben wir irgendwelche Pläne, aber wir haben uns nicht so viel, so stark an sie geklammert, denn wir werden… hmm… egal welche Alternative akzeptieren, nicht um jeden Preis jedoch, die uns eine bessere Zukunft bringen wird.
7. A dalje? Da li bi mogla da nam ispričaš nešto o tvojim planovima za budućnost?
Planove? Ja se trudim da ne pravim planove. Zato što je iz moje neke perspektive… pomalo nemoguće planirati, jer u principu, danas trenutno ovdje, ja kako vidim stvari, već danas ja ne znam šta će mi se desiti sutra. U jednom trenutku sam planirala, u stvari smo planirali, i to nam je postalo veliko opterećenje, zato što je… Postavimo si cilj i… kada se sljepo držiš nekog cilja – pričam o nama, o sebi – to može da bude jako frustrirajuće, zato što jako često je nemoguće ostvariti taj cilj, jako često. Tako da se trudimo da improvizujemo. Iz dana u dan improvizujemo, sutra ćemo vidjeti šta ćemo sutra. Baš smo danas pričali telefonom, pošto sam onako malo čudno raspoložena – ja sa S. – i pita on mene, „šta radiš?“. Reko’, „razmišljam o životu“. Jao… (smeh) „nemoj da razmišljaš o životu. Ajde, idemo sad, sad razmišljaj o našem putovanju“ – pošto idemo na putovanje u Sjedinjene Američke Države – „o životu ćemo razmišljati kad se vratimo iz Amerike“ (smeh). To mi je rekao. E mislim da… to je, ovaj… to je onako, dobra slika kako mi razmišljamo o budućnosti. Naravno da imamo neke planove, ali se nismo toliko, nismo se tako jako vezali za njih, jer ćemo prihvatiti… hmm… bilo koju alternativu, ne po bilo koju cijenu, ali koja će nam donijeti neko bolje sutra.
8. Wie siehst Du Dich in zehn Jahren?
In zehn Jahren? Na, lass mich sagen, wie ich in fünfzehn Jahren leben möchte. In fünfzehn Jahren möchte ich irgendwo an der Adriaküste sein, möchte ein Haus, ein Häuschen mit fünfzig Quadratmetern haben, einen Strohhut, einen Weingarten und Olivenhain und einen Schaukelstuhl, in dem ich sitze, auf das Meer gucke und ein Buch lese. Ja, so würde ich mich gerne in fünfzehn Jahren sehen wollen. Und das ist wirklich so. Hier, ihr werdet auch mit ihm sprechen… vielleicht bestätigt es auch S., da er sicher weiß, dass das mein Wunsch ist. Auch um mich selbst zu erforschen. Denn ich meine, dass keiner von uns sich selbst kennt.
8. Kako sebe vidiš za deset godina?
Za deset godina? Ajde ja ću reći kako bih ja voljela da živim za petnaest godina. Za petnaest godina bih ja voljela da budem negdje na jadranskoj obali, da imam kuću, kućicu od pedeset kvadrata, da imam slamnati šešir, vinograd i maslinjak i stolicu za ljuljanje i da sjedim u njoj, da gledam more i čitam knjigu. E tako bih ja voljela da vidim sebe za petnaest godina. I zaista to stvarno jeste tako. Evo, pričaćete… možda i S. to potvrdi, pošto zna sigurno da mi je to želja. Da istražujem sebe. Jer mislim da niko od nas ne poznaje sebe.
9. Gibt es sonst noch etwas Wichtiges, was Du uns von Dir erzählen möchtest?
Na jetzt, in diesem Moment fällt mir nichts ein. Nichts, was ich nicht gesagt habe.
9. Ima li još nešto važno, što bi volela da nam ispričaš o sebi?
Pa sad, u ovom trenutku ne pada mi ništa na pamet. Ništa što nisam rekla.
10. Gibt es ansonsten etwas, was Du von uns erfahren möchtest?
Von Euch? Na… wie geht’s euch? (Lachen)
F.M.: Uns geht es gut, wir sind hier mit dir, mit S., wir verbringen eine gute Zeit…
Hier, ich möchte dich etwas fragen…weil, das hat mich immer interessiert… Wie erleben uns die Menschen, sagen wir, aus Deutschland? Denn du hast uns besucht, wir hatten Spaß, du warst hier, hast einige Städte bereist… Was ist jetzt dein Bild über uns, na… sagen wir, als Volk?
F.M.: Als Volk? Ich denke, dass ich weder euch noch die Menschen, die ich hier getroffen habe, als Volk sehe. Das ist nie so. Ich sehe einzelne Menschen. Und mir scheint, vor allem auf den ersten Blick vielleicht, dass die jungen Menschen hier so leben… dass sie die gleichen Wünsche haben und dass sie in ihrem Alltag sehr ähnlich leben. Auf den ersten Blick… vielleicht eher. Auf den zweiten Blick bekommst du schon einen tieferen Einblick und dann erfährst du mehr natürlich darüber, dass junge Menschen sich hier vielleicht mehr um andere Sachen Sorgen machen als wir. Aber auf den ersten Blick, meine ich, dass es wirklich keine großen Unterschiede gibt. Ja.
10. Ima li, osim toga, još nešto, što bi voleo/ volela saznati od nas?
Od vas? Pa kako ste? (smeh)
F.M.: Dobro smo, mi smo ovdje sa tobom, sa S., lijepo se provodimo…
Evo voljela bih da pitam nešto tebe… pošto, uvijek me je zanimalo… Kako nas doživljavaju ljudi, recimo, iz Njemačke. Jer ti si dolazila kod nas, družili smo se, bila si ovdje, obišla si neke gradove… Koja je slika tvoja sada, o nama, kao… ajd da kažem, o narodu?
F.M.: O narodu? Ja mislim da ja ne vidim vas ili ljude koje sam ovdje srela kao narod. To nikada nije tako. Ja vidim ljude. pojedinačno. I meni se čini, naročito na prvi pogled, možda, da mladi ljudi ovdje žive… da imaju iste želje i jako slično žive svoj svakodnevni život. Na prvi pogled… možda više. Na drudi pogled dobiješ već dublji utisak i onda više saznaš, naravno, da se mladi ljudi ovdje možda više brinu o drugim stvarima nego mi. Ali na prvi pogled, stvarno mislim da ne postoje velike razlike. Da.
zum nächsten Interview / Ka sledećem intervjuu
Netter Blog, gefaellt mir super. Auch nette Themen.